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 Der Injektor-Check, eine Entwicklung von Friedrich Lehnert und der H.Heinzer GmbH.

Februar 2006
 
BG Products Deutschland H. Heinzer GmbH
   
Freidrich Lehnert
       

Common-Rail-Injektoren erreichen ihre Wirkung, die optimale Zerstäubung, durch hohen Druck (bis 2100 Bar) und feinste Einspritzöffnungen.

Geringste Verschmutzungen verändern das Einspritzverhalten und führen von Fehlfunktionen, über Umweltbelastungen bis hin zu kapitalen Motorschäden. (Schwarzrauch, erhöhter Kraftstoffverbrauch)

Die Störanfälligkeit der Common-Rail-Injektoren ist zu einem massiven Problem angewachsen. Der Reparaturaufwand geht in die Tausende Euro und eine präzise Diagnose war bislang sehr schwierig.

Die aus dem Steuergerät abrufbaren „Rundlaufwerte“ geben lediglich Anhaltspunkte und werden nur über die Zylinderbeschleunigung ermittelt.

Interne Undichtigkeiten der Injektoren sind mit der häufigste Grund für Funktionsstörungen wie z.B. Schwarzrauch, erhöhter Kraftstoffverbrauch und Startschwierigkeiten.

 
Injektor-Check Einsatz bei BMW NL Stuttgart
 

Diese Probleme können durch die Steuergeräte-Diagnose nicht erkannt werden, sondern nur durch eine präzise, oft länger dauernde Messung der Injektor-Rücklaufmenge.

Die von verschiedenen Anbietern verwendeten „Prüfröhrchen“ setzen genau an dieser Prüfstelle an. Sie können aber nur eingeschränkte Informationen geben, da die Prüfzeit selten länger als eine Minute andauert (dann ist das Prüfglas voll). Deshalb wurden vereinzelt die Volumen vergrößert, was die Prüfdauer und die Aussage nicht wesentlich ändert.

Ein weiteres Problem entsteht beim Anschluss an die Injektoren, hierbei gelangt Luft in das Kraftstoffsystem, was zu Fehlmessungen führt. Weiterhin wird bei diesen Systemen die Rücklaufleitung zum Tank nicht angeschlossen.

Anlagenabhängig hat das zur Folge, dass es zu Fehlluft im Dieselsystem führt. Wird die Rücklaufleitung jedoch am Prüfröhrchen angeschlossen kommt auf jeden Fall Luft in die Anlage, und zwar so lange, bis das Prüfrohr gefüllt ist. Dann ist jedoch keine Messung und Diagnose möglich.

 
Injektor-Check
 

In Kenntnis dieser technischen Gegebenheiten, haben wir unser System so entwickelt, dass es in den Kreislauf des Rücklaufsystems dicht eingebunden ist. Der Injektor-Check ermittelt sowohl die absolute- als auch die relative Rücklaufmenge und gestattet zusätzlich Langzeitmessungen. Da der Prüfzustand keine Veränderung des originalen Motorzustandes darstellt, wird die Diagnosen nicht verfälscht.

Die beim Anschließen eindringende Luft lässt sich auch beim Injektor Check der Lehnert/H. Heinzer GmbH nicht vermeiden, diese egalisiert sich aber nach ein bis zwei Minuten durch die Rücklaufleitung und den Kraftstofffilter.

Es gibt keinen Mehraufwand bei der Installation des Injektor-Check gegenüber den herkömmlichen Systemen der „Prüfröhrchen“ jedoch deutlich genauere Aussagen und durch die zeitlich unbegrenzte Prüfdauer ist es möglich in verschiedenen Betriebszustände (warm/kalt/unterschiedliche Drehzahlen) zu messen und externe Reinigungsmaßnahmen ( bei Bedarf ) auf Ihre Wirksamkeit zu prüfen.

Die einfache Ablesung der permanenten Messung erfolgt über den Injektor - Check mit Skala und Schwimmer, das erleichtert dem Benutzer wesentlich die Diagnose.

Selbstverständlich ist das Gerät auch zukunftssicher konzipiert. Alle zurzeit bekannten Systeme, sowie alle (Injektor Hersteller unabhängig) zukünftig auf den Markt kommende Injektoren können mit einfachen Adaptern angeschlossen werden. Zusätzlich erfüllt der Injektor-Check schon heute die Anforderung der neuen Piezo-Injektoren nach 10 Bar Druckfestigkeit. Die Verwendung von "Prüfröhrchen" wird vermutlich nicht mehr möglich sein.

 
Quelle: BG Products Deutschland H. Heinzer GmbH
 


   BG Deutschland / Österreich H.Heinzer GmbH
 
BG Deutschland  / Österreich H.Heinzer GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 13
63150 - Heusenstamm
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